Die Kunst und der Geist, die Person und die Kultur:
Die Stiftung Pro Musica e Arte Sacra heißt Sie auf einer Reise durch die Geschichte und für den Menschen willkommen
In einem offiziellen Schreiben verkündete der Gründer und Generalpräsident der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, Sen. Dr. h.c. mult. Hans-Albert Courtial: "Das Festival 2016 war ein immenser Erfolg: Mehr als 800 Orchestermusiker und Chorsänger, 21 Solisten und 7 Dirigenten von Orchestern und Chören nahmen daran teil. Diese Künstler bestätigten durch Ihre verschiedenen Herkunftsländer wieder einmal mehr den internationalen Charakter, den unser Festival innehat. Dieses Jahr vereinten sich neun Nationen: Japan, Vatikanstadt, Deutschland, Russische Föderation, Österreich, Israel, Italien, Kanada und die USA."
Das Publikum zeigte sich sehr erfreut über die gelungene Programmauswahl, eine Zusammenstellung an großartigen Meisterwerken der Musikgeschichte, an Sinfonien, Chorälen und Orgelmusik, alt bekannte Werke neben erstaunlichen Neuentdeckungen von zeitgenössischen Komponisten. Mehr als 11.000 Besucher nahmen teil an den musikalischen Events in den drei päpstlichen Basiliken von San Pietro, San Paolo fuori le Mura und Santa Maria Maggiore sowie in der Basilika von Sant' Ignazio in Campo Marzio, der Basilika di Santa Maria sopra Minerva und der Basilika di Santa Maria in Aracoeli. Auch die Besucher zeigten sich äußerst international mit ihren vielfältigen Herkunftsländern wie Deutschland, Schweiz, Spanien, Österreich, Polen, Schweden, Frankreich, Niederlande, Israel, Japan, China, USA, Russische Föderation, Dänemark, Vatikanstadt und Italien.
Auch in diesem Jahr war der meistersehnte Programmpunkt des Festivals das Konzert der Wiener Philharmoniker, dem Orchester "in residence" seit der ersten Auflage des Festivals. 3000 Menschen füllten die Basilika von San Paolo, um dem Konzert für 2 Violinen, d-Moll, BWV 1043 von Johann Sebastian Bach mit den beiden Violinisten Albena Danailova und Raimund Lissy sowie dem Stabat Mater von Luigi Boccherini mit Sopranistin Chen Reiss zu lauschen.
Bereits zum vierten Mal nahmen das IlluminArt Philharmonic Orchester und Chor aus Japan am Festival teil, welches sich aus verschiedenen professionellen Musikern und Sängern zusammensetzt, die diversen religiösen Konfessionen angehören und die Glaubenssituation innerhalb des japanischen Staates repräsentieren. So regen sie den interreligiösen Dialog zwischen den Christen und den verschiedenen Religionen in Japan an.
Die Heilige Messe des Festivals wurde dieses Jahr musikalisch belebt vom Chor der Päpstlichen Musikkapelle "Sistina" unter der Leitung von Maestro Massimo Palombella mit der Missa Prima Pontificalis von Lorenzo Perosi, und wurde mit den Gesängen des Orasho des IlluminArt Choir abgeschlossen.
Dieses Jahr erlebte auch die zweite Teilnahme von Justus Frantz, einem international erfolgreichen Pianisten, Dirigenten von hochrangigen Orchestern und unermüdlichem Vermittler und Förderer der Musik, der das kürzlich gegründete World Peace Philarmonic Orchester dirigierte.
Die Fondazione Pro Musica e Arte Sacra hatte entschieden, dem Gedenken an die Opfer des Erdbebens in Zentralitalien, den verstorbenen Opfern des Erdbebens von L'Aquila 2009 sowie allen verstorbenen Erdbebenopfern weltweit, das Requiem in d-Moll, KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart zu widmen. Dieses wurde von dem PalatinaKlassik Vocal Ensemble (Deutschland), dem Philarmonischen Chor an der Saar (Deutschland) sowie dem Chor und Orchester des Staatlichen Konservatoriums von Kazan (Russische Föderation) unter der Leitung von Maestro Leo Kraemer aufgeführt, der mit der Stiftung seit Jahren freundschaftlich verbunden ist.
Auch die Wiener Sängerknaben, dem 1498 von Maximilian I. von Habsburg gegründeten Knabenchor, stellten sich zum vierten Mal beim Festival vor, mit Werken von Mozart, Monteverdi, Schubert, Gallus, Haydn, Wirth, Caldara und Fux. Ein Konzert der zeitgenössischen sakralen Musik wurde unter der Leitung von Candace Wicke und Tom Matrone von den amerikanischen Musikern des Continuo Arts Symphonic Chorus & Chamber Orchestra in Zusammenarbeit mit dem Orchestra di Roma Sinfonietta, dem Evangel University Chorale und Roy & Rosemary aufgeführt.
Anlässlich der Beendigung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit am 20. November führten in der Basilika San Paolo fuori le Mura, zum ersten Mal in Rom, die jungen Talente von Orchester und Chor der Accademia del Teatro alla Scala unter der Leitung von Christoph Eschenbach die Messe für Soli, Chor und Orchester von Giacomo Puccini sowie das Misericordias Domini KV 222 und das Ave Verum Corpus KV 618 von Wolfgang Amadeus Mozart auf.
Sen. Dr. h.c. mult. Hans-Albert Courtial kündigt die XVI. Ausgabe des Festivals 2017 mit folgenden Worten an: " Es ist seit jeher bekannt, dass die Musik durch ihren transzendenten Charakter dazu in der Lage ist, wirkungsvoller die spirituelle Botschaften zu übermitteln, als dies Wörter oder Bilder vermögen. Darum ist sie stark mit dem Glauben verbunden und darum werden religiöse Rituale schon immer von Musik begleitet. Es bereitet mir stets eine große Freude, Menschen dazu zu bewegen, der sakralen Musik an sakralen Orten zu lauschen, vor allem bei dem FESTIVAL INTERNAZIONALE DI MUSICA E ARTE SACRA. Darum sende ich Ihnen ein herzliches ‚Auf Wiedersehen' im Oktober/November 2017.
